Was ist ein geobasierter Digitaler Zwilling?
Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles Abbild einer realen Stadt oder Gemeinde.
Gebäude, Straßen, Grünflächen und Infrastruktur werden dabei in einem digitalen Modell abgebildet und mit Daten angereichert.
Der entscheidende Vorteil:
- Veränderungen können im Modell getestet werden – bevor sie in der Realität umgesetzt werden.
Ein digitaler Zwilling verbindet drei zentrale Elemente:
- Geometrie → 3D-Modelle von Gebäuden, Gelände und Infrastruktur
- Daten → Informationen zu Nutzung, Materialien, Klima, Verkehr etc.
- Simulation → Berechnung von Auswirkungen (z. B. Hitze, Wasser, Wind)
Erst durch diese Kombination wird aus einem Modell ein Werkzeug für Planung und Entscheidungsfindung.
Der größte Mehrwert eines digitalen Zwillings liegt in der Simulation von Szenarien.
Beispiel:
Ein Neubaugebiet wird geplant.
Im digitalen Modell kann bereits vorab getestet werden:
- Wie verändert sich die Hitzebelastung?
- Wo entstehen neue Hitzeinseln?
- Wie verändert sich der Wasserabfluss bei Starkregen?
Unterschiedliche Varianten können direkt verglichen werden, z. B.:
- → mit/ohne Begrünung
- → unterschiedliche Gebäudehöhen
- → verschiedene Versiegelungsgrade
So wird Planung nachvollziehbar und belastbar.
Mehr dazu finden Sie bei den Use Cases
weiterführende Informationen finden Sie auf der TUM-Website