Die vier Projektpartner
Die Zusammensetzung des Konsortiums mit zwei Forschungseinrichtungen sowie zwei Innovations-/Transferinstitutionen jeweils aus Salzburg und Bayern ermöglicht es die Anforderungen der Projektbearbeitung ideal zu erfüllen.
Die Zusammenarbeit einzelner Projektpartner in Vorprojekten unterstützt eine effiziente Projektabwicklung. Das Projektteam verfügt in den jeweiligen Tätigkeitsbereichen über ausgezeichnete wissenschaftliche Kompetenzen, methodische und technische Exzellenz sowie umfassende Erfahrung in der praktischen Umsetzung und dem Wissenstransfer der Ergebnisse.
Insbesondere wird dies durch die Einbindung unterschiedlicher institutioneller Akteure (Bay. Digitalministerium, Bay. Landesamt für Umwelt, Land Salzburg, Regionalverbände Pinzgau & Oberpinzgau, Zukunftsregion Rupertiwinkel, EUREGIO Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein) und vor allem der Pilotgemeinden (Stadt Salzburg, Gemeinden St. Martin/Lofer & Kirchanschöring) sichergestellt. Diese fungieren als Multiplikatoren und unterstützen den Transfer und die Verbreitung der Projektergebnisse.
Zusätzlich verfügt auch das Projektteam selbst über vielfältige Netzwerke, um die Ergebnisse zu verbreiten (z.B. Netzwerk Alpines Bauen).
Die Technische Universität München
Der Lehrstuhl für Geoinformatik der TUM arbeitet in den Bereichen der semantischen räumlich-zeitlichen Modellierung & der Geodateninfrastrukturen. Die Forschungsarbeiten haben den internationalen Standard CityGML maßgeblich beeinflusst. Der Lehrstuhl hat sich in den letzten Jahren zunehmend auf Urbane Digitale Zwillinge konzentriert. Insbes. wurde die Smart District Data Infrastructure (SDDI) entwickelt, ein Rahmenwerk für die Verwaltung verteilter Urbaner Digitaler Zwillinge. Der Lehrstuhl entwickelt Softwarekomponenten, die in Twin4Clim genutzt und weiterentwickelt werden, z.B. die Open Source Software 3DCityDB zur Verwaltung, Analyse und Visualisierung von semantischen 3D-Stadtmodellen & das Katalogsystem SDDI CKAN zur Verwaltung von Urbanen Digitalen Zwillingen und Replikation von Lösungspaketen für Kommunen. Der Lehrstuhl für Geoinformatik hat umfangreiche Erfahrungen in der Erstellung von Leitfäden und Handlungsempfehlungen im Bereich kommunaler Geoinformationssysteme.
iSpace plus (vormals Research Studio iSPACE)
Das iSPACE plus kann als Forschungsorganisation mit Schwerpunkt „Geographische Informationsverarbeitung“ auf umfassende Kompetenzen der angewandten geographischen Informationsverarbeitung, Indikatorenentwicklung, Verarbeitung regionalstatistischer Daten und technologiebasierten Planungsinstrumenten auf-bauen. iSPACE plus entwickelt räumliche Indikatoren, Planungswerkzeuge & interaktive (Web-)tools, um innovative, evidenzbasierte Planungs- & Entscheidungsgrundlagen zu schaffen und die Transparenz von Planungsstrategien in Verkehrs-, Raum-, und Infrastrukturplanung zu erhöhen. Die Entwicklung von ETL-Workflows zur harmonisierten Datenprozessierung und -integration sowie interaktive 3D- und 4D-Demonstratoren zur Visualisierung und Verknüpfung verschiedenster Datenbestände zählt zum Portfolio von iSPACE plus. iSPACE plus fungiert im Projekt als Lead Partner und verfügt über umfassende Erfahrung in der Durchführung nationaler und internationaler Projekte.
Innovation Salzburg
Die Innovation Salzburg GmbH ist die zentrale Anlaufstelle für Innovation und Technologie im Bundesland Salzburg. Das Aufgabenfeld umfasst die Unterstützung von Unternehmen bei der Entwicklung und Implementierung neuer Technologien & innovativer Lösungen, die Beratung und Netzwerkbildung insbes. für kleine und mittlere Unternehmen, um deren Innovationskraft zu stärken. Weiters Unterstützung bei Fördermittelbeantragungen & der Durchführung von Innovations- und Forschungsprojekten sowie die themenoffene Förderung von Kooperationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, um den Wissenstransfer und die Zusammenarbeit zu stärken. Die Innovation Salzburg GmbH spielt somit eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Innovationslandschaft in Salzburg und trägt zur Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftsentwicklung der Region bei.
Bayern Innovativ
Bayern Innovativ vernetzt Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen & Technologie- und Wissensnetzwerke, um die Innovationsfähigkeit zu stärken. Es gibt Impulse für Innovationen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Die Themenplattform Smart Cities and Regions bildete die Schnittstelle zwischen den bayerischen Gebietskörperschaften, KMU & Hochschulen. Ziel ist es für und mit den überwiegend ländlich strukturierten Kommunen und Regionen in Bayern geeignete Digitalisierungskonzepte sowie die Nutzung von Daten voranzutreiben. Bayern Innovativ steht in engem Kontakt zu Gebietskörperschaften, Ministerien und Fachverbänden. Der Aufbau einer geeigneten Dateninfrastruktur samt eines flexiblen Vorgehensmodells, ist eines der zentralen Aktivitäten.